2-Ethylhexylacrylat (2-EHA)

2-Ethylhexylacrylat (2-EHA)

2-Ethylhexylacrylat (2-EHA) ist eine farblose, bei Raumtemperatur flüssige chemische Verbindung mit süßlichem Geruch.

CAS-Nr. 103-11-7
EINECS-Nr. 203-080-7

Handelsname: 2-Ethylhexylacrylat

Verwendung: 2-Ethylhexylacrylat gehört zusammen mit Butylacrylat zu den wichtigsten Basismonomeren zu Herstellung von Acrylatklebstoffen. 2-Ethylhexylacrylat kann durch radikalische Polymerisation zu Makromolekülen  mit einer Molmasse bis zu 200.000 g/mol reagieren. Um die Eigenschaften des resultierenden Stoffes zu modifizieren können andere Monomere wie Vinylacetat, Methylacrylat und Styrol oder Moleküle mit funktionellen Gruppen zugegeben werden. Die Verbindung findet auch als Reaktivverdünner bei der radikalischen Strahlenhärtung Verwendung.

Spezifikationen

Artikel-NummerQualitätVerpackungseinheitDatenblattAnfrage
13903 min. 99,5 lose im Isotank - Stabilisator MEHQ Propylenglykolmethyletheracetat (PMA)  - lose Iso-Container Kontakt

Weitere Informationen

Chemische Charakterisierung  für 2-Ethylhexylacrylat
CAS-Nr. Bezeichnung 103-11-7
2-Ethylhexylacrylar (2-EHA)
Identifikationsnummer(n)
EINECS-Nummer: 203-080-7

Allgemeine Angaben für 2-Ethylhexylacrylat (2-EHA)
Form: flüssig
Farbe: farblos
Geruch: süßlich
Zustandsänderungen für 2-Ethylhexylacrylat (2-EHA)
Schmelzpunkt/Schmelzbereich: < 76 °C
Siedepunkt/Siedebereich: 216 °C
Flammpunkt: 87 °C
Entzündlichkeit (fest, gasförmig): > 240 °C
Explosionsgefahr: Das Produkt ist nicht explosionsgefährlich, jedoch ist die Bildung explosionsgefährlicher Dampf-/Luftgemische möglich.
Dichte bei 20°C: 0,9 g/cm³
Löslichkeit in / Mischbarkeit
mit Wasser:  0,1 g/l
Chemische Stabilität
Thermische Zersetzung / zu vermeidende Bedingungen:
Zu vermeiden Bedingungen: Hitze

Möglichkeit gefährlicher Reaktionen
Keine gefährlichen Reaktionen bekannt.

Zu vermeidende Bedingungen
Polymerisationsgefahr

Unverträgliche Materialien
- Amine
- Peroxiverbindungen
- Starke Säuren
- Alkalien(Laugen)
- Polymerisationsinitiatoren und starke Oxidationsmittel.

Gefährliche Zersetzungsprodukte
- Kohlenmonoxid
- Kohlendioxid
- Bei Zersetzung bilden sich toxische Dämpfe aus Natriumoxid.

Weitere Angaben
Stabilisatoren: Hydrochinonmonomethylether (4-Methoxyphenol); Stabilisierung beachten.

Angaben zu toxikologischen Wirkungen
Akute Toxizität:

Einstufungsrelevante LD/LC50-Werte:
- Oral / LD50 / 4435 mg/kg (rat)
- Dermal / LD50 / 7522 mg/kg (rabbit) 

Primäre Reizwirkung:
an der Haut: Starke Reizwirkung
am Auge: Leicht reizend

Sonstige Angaben (zur experimentellen Toxikologie):
Das Einatmen hoher Dampfkonzentrationen reizt Augen, Nase und den Atemtrakt.

Zusätzliche toxikologische Hinweise:
Nach Verschlucken: Schleimhautirritationen im Mund, Rachen Speiseröhre und Margen-Darmtrakt.
Nach Einatmen: Schädigung der Schleimhäute.

Sensibilisierung:
Durch Hautkontakt Sensibilisierung möglich.